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Erfolgreiches Employee Branding in Zeiten von Social Media – wir zeigen Ihnen, wie

Warum zufriedene Mitarbeiter das A und O sind!

Gutes Erfolgreiches Employee Branding entsteht, wenn Ihre Mitarbeiter das Unternehmen nach außen hin als überzeugende Markenbotschafter präsentieren und so im besten Fall neue Mitarbeiter zur Bewerbung animieren. Doch wie gelingt es Ihnen, dass Ihre Mitarbeiter zu Corporate Influencern Ihres Unternehmens werden? Und welche konkreten Maßnahmen des Employee Brandings gibt es in Zeiten von Social Media? Erfahren Sie es in unserem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Employee Branding bedeutet, dass Mitarbeiter eines Unternehmens für ihr Unternehmen werben und damit als Markenbotschafter (Corporate Influencer) fungieren. Sie stellen somit die Arbeitnehmermarke dar.
  • In Zeiten von Social Media und Influencern ist Employee Branding heute wichtiger denn je und nimmt zunehmend eine bedeutendere Rolle als Employer Branding (das Unternehmen wirbt für sich selbst als Arbeitgebermarke) ein.
  • Am besten funktioniert Employee Branding mit zufriedenen Mitarbeitern. Daher sind Mitarbeiterbenefits ein wichtiger Faktor, der sich direkt auf den Erfolg des Employee Brandings auswirken kann.

von Boris Wahl

Sachbezugskarte - Mitarbeiter besprechung bei Clickben

© Bild von Clickben

Employee Branding: Was genau ist das?

Employee Branding bezieht sich darauf, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Botschaftern einer Firma werden. Das bedeutet, dass die Einzigartigkeit, die Fähigkeiten und Persönlichkeiten der Mitarbeitenden einen wichtigen Teil des Images der Firma ausmachen. Durch Employee Branding wird die Kultur und Identität einer Firma nach außen hin authentisch dargestellt.

Mitarbeiter werden in diesem Prozess zu Markenbotschaftern, die die Werte und Ziele der Firma in ihrem täglichen Umgang mit Kunden und Kollegen ausstrahlen. Das stärkt die Bindung der Mitarbeiter an die Firma und hilft dabei, talentierte Mitarbeiter anzuziehen. Employee Branding ist also nicht nur gut für die Mitarbeiter, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit der Firma auf dem Arbeitsmarkt.

Employee Branding - Wegweiser Schilder

Was ist der Unterschied zwischen Employee Branding und Employer Branding?

Während ein erfolgreiches Employee Branding Ihre Mitarbeitenden als Arbeitnehmermarke bewirbt, macht Employer Branding eine überzeugende Arbeitgebermarke aus Ihrem Unternehmen. Einfacher formuliert lautet die Definition: Employee Branding bedeutet, dass die Mitarbeiter für das Unternehmen als Arbeitgeber werben – Employer Branding dagegen bedeutet, dass das Unternehmen für sich selbst als Arbeitgeber wirbt.
Das bedeutet, dass Employee Branding die Mitarbeiter als Botschafter der Firma hervorhebt, während beim Employer Branding die Firma als attraktiver Arbeitgeber positioniert wird. Beide Strategien haben das Ziel, hochqualifizierte Talente anzulocken und bestehende Mitarbeiter zu motivieren und langfristig zu binden. Zur besseren Verdeutlichung zeigen wir dir einige Beispiele:

 

Beispiele für Employee Branding:

Mitarbeitergeschichten und Porträts: Unternehmen können die Geschichten und Erfahrungen ihrer Mitarbeiter in Form Imagespots, Testimonials, Videos oder sozialen Medien teilen. Diese Geschichten bieten einen Einblick in das Leben und die Karrierewege der Mitarbeiter und verleihen der Marke ein menschliches Gesicht. Immer wieder starten große Unternehmen gezielt solche Kampagnen, in denen sie ihre Mitarbeiter zu Wort kommen lassen, um für ihr Unternehmen zu werben.

Mitarbeiterblogs: Viele Unternehmen haben mittlerweile Mitarbeiterblogs etabliert – ein klassisches Beispiel für Employee Branding. Hier kommen die Mitarbeiter selbst zu Wort und berichten beispielsweise von ihrem Arbeitsalltag, ihrem letzten Teamevent, ihren Learnings im Unternehmen oder fachlichen Themen, mit denen sie sich gerade beschäftigen.
Mitarbeiterpostings in sozialen Medien: Mitarbeiter können aktiv in den sozialen Medien, bestenfalls Karriereplattformen wie LinkedIn oder Xing, über ihre beruflichen Erfahrungen und Erfolge sprechen, wodurch sie zu Botschaftern des Unternehmens werden. Dies fördert das Gefühl der Zugehörigkeit und hilft dabei, die Unternehmenskultur zu vermitteln.

Employee Branding - Junge Frau am Handy mit vielen Social Media Apps

Employer Branding und Employee Branding – zwei Seiten einer Medaille

Diese Beispiele verdeutlichen, wie Employee Branding die Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern stärkt, indem sie deren Erfahrungen und Perspektiven in den Mittelpunkt stellen. Dies kann dazu beitragen, die Unternehmenskultur zu festigen, die Mitarbeiterbindung zu erhöhen und Talente anzuziehen.

Um nach außen hin als attraktiver Arbeitgeber aufzutreten, benötigen sie beide Seite der Medaille: Employer und Employee Branding. Beide Marketingstrategien ergänzen sich und konkurrieren nicht miteinander. Jedoch gewinnt das Employee Branding zunehmend an Bedeutung, da gerade Gen Z mit Influencern aufwächst und daran gewöhnt ist, persönliche Empfehlungen höher zu werten als beispielsweise Marketingplakate. Daher verdient das Employee Branding besonders viel Beachtung für moderne Unternehmenspräsentation.

Welche Mitarbeiter eignen sich gut als Corporate Influencer?

Prinzipiell lautet hier die Antwort: Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin trägt das Potenzial für großartiges Employee Branding! Ein solcher Mitarbeiter, der als Markenbotschafter fungiert, wird im englischen Brand Ambassador bzw. Corporate Influencer genannt. Jeder Ihrer Mitarbeiter hat das Zeug zum Corporate Influencer – sofern er oder sie diese Funktion verkörpern möchte. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin selbst zufrieden mit Ihnen als Arbeitgeber ist und voll hinter seinem Unternehmen steht.

Außerdem kommt es natürlich noch darauf an, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten. Als Markenbotschafter für Nachwuchskräfte eignen sich beispielsweise besonders gut eigene junge Mitarbeiter, wie beispielsweise Praktikanten und Werkstudenten. Als Markenbotschafter für neue Führungskräfte eignen sich dagegen besser Ihre Mitarbeiter in höheren Positionen und mit mehr Berufserfahrung.

Employee Branding - Junges Mädchen am Tablet

Warum ist Employee Branding in Zeiten der Social Media so wichtig?

Nie zuvor war Employee Branding so wichtig wie heute – die Karriereplattform Xing postuliert bereits, dass Employee Branding das neue Employer Branding sei. Die Erklärung dafür liegt auf der Hand: Wir leben in Zeiten von Influencern – und somit auch von Corporate Influencern.

Gerade junge Menschen wachsen heute damit auf, Produktempfehlungen und Lifestyle-Vorbilder von Influencern statt aus der TV-Werbung zu erhalten. Die persönliche Empfehlung ist das Vermarktungsinstrument unserer Zeit. Und nicht anders funktioniert es zunehmend auch bei der Jobsuche: Interessante, attraktive LinkedIn-Posts von Mitarbeitern eines Unternehmens stecken nicht nur an, sondern überzeugen auch mit Authentizität, hoher Präsenz und Frequenz. Daher eignen sich zunehmend die eigenen Mitarbeiter als die besten Markenbotschafter:innen (engl. Brand Ambassador / Corporate Influencer) eines Unternehmens.

Employee Branding wird in Zeiten von Social Media aus vielen Gründen zunehmend attraktiv:

  1. Reichweite: Social Media ermöglicht eine globale Reichweite, was es Unternehmen ermöglicht, die Arbeitgebermarke überall bekannt zu machen.
  2. Echtheit: Mitarbeiter können authentische Einblicke in das Unternehmen bieten, was Vertrauen schafft, da sie die besten Botschafter für die Unternehmenskultur sind.
  3. Teilbarkeit: Inhalte im Zusammenhang mit Employee Branding können leicht von Mitarbeitern und Followern geteilt werden, was die Sichtbarkeit erhöht.
  4. Interaktion: Social Media fördert den direkten Austausch zwischen Mitarbeitern und der Öffentlichkeit, was eine stärkere Bindung ermöglicht.
  5. Vernetzung: Potenzielle Mitarbeiter können durch Social Media auf das Unternehmen aufmerksam werden und es erleichtert die Talentakquise.
  6. Kostenersparnis: Social Media bietet kostengünstige Möglichkeiten zur Verbreitung von Employee Branding-Inhalten im Vergleich zu herkömmlichen Marketingmethoden.

Wie funktioniert erfolgreiches Employee Branding?

Oder anders gefragt: Wie bekommen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, positiv über Ihr Unternehmen im Freundeskreis zu berichten, Social Media Posts zu posten, die Ihr Unternehmen im guten Licht darstellen, über Mitarbeiterevents online berichten oder Posts Ihrer HR freiwillig auf LinkedIn teilen? Die Antwort darauf ist denkbar einfach: Ihre Mitarbeiter sollten allenfalls zufrieden und im besten Fall glücklich in Ihrem Unternehmen sein! Dann fungieren sie schon beinahe von selbst als Botschafter, die Ihr Image stärken.

Dennoch können Sie natürlich mit einigen konkreten Maßnahmen das Ganze fördern und in die richtige Richtung lenken. In der Regel obliegen das Management und die Förderung des Employee Brandings der HR bzw. Personalabteilung eines Unternehmens.

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Konkrete Maßnahmen für erfolgreiches Employee Branding sind beispielsweise…

  • Bitten Sie Ihre Mitarbeiter (beispielsweise Werkstudenten oder Praktikanten), regelmäßig Blogbeiträge über das Unternehmen als Arbeitgeber zu verfassen. Machen Sie auf Ihren Unternehmensblog beispielsweise mit einem Newsletter aufmerksam, den Ihre Kunden abonnieren können.
  • Erstellen Sie kurze Testimonial-Videos von Ihren Mitarbeitern in Form einer kleinen Kampagne und posten Sie diese auf Social Media oder stellen Sie sie auf Ihrer Unternehmenswebsite online.
  • Bitten Sie Ihre Mitarbeiter oder machen Sie es zur festen Aufgabe, regelmäßig LinkedIn-Beiträge zu verfassen oder die Beiträge der HR zu teilen.
  • Erstellen Sie Social Media Accounts wie Instagram für Ihr Unternehmen und posten Sie dort neben fachlichen Informationen auch Bilder von Firmenevents, Mitarbeiter-Ausflügen und Co.
  • Bitten Sie Ihre (bestenfalls zufriedenen) Mitarbeiter, positive Bewertungen Ihres Unternehmens auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen wie beispielsweise Kununu zu verfassen und dessen Vorteile als Arbeitgeber ausführlich zu beschreiben.
  • Erstellen Sie persönliche Stellenanzeigen, beispielsweise in Form von kurzen Imagevideos, in denen Sie Ihre Mitarbeiter vom Unternehmen und dem Arbeitsalltag erzählen lassen.
Employee Branding - Fotograf beim Shooting
Employee Branding - Clickben Mitarbeiter beim Branding

© Bild von Clickben

Employee Branding wirkt auch nach innen

Employee Branding hat nicht nur externe Auswirkungen, sondern entfaltet auch eine bedeutende Wirkung nach innen. Die allgemeinen Effekte auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie nach außen gelten gleichermaßen für das ‘positive’ Employee Branding. Die positive interne Wirkung des Employee Brands wird oft als entscheidender für die Ziele des Unternehmens im Personalmarketing betrachtet als die externe Wirkung. Dies liegt daran, dass die Rückkopplungs- und Verstärkungsprozesse im Inneren des Unternehmens zirkulär und fokussiert wirken, was zu einer selbstverstärkenden positiven Ausstrahlung führen kann.

Kleiner Exkurs: Was ist negatives Employee Branding?

Employee Branding kann sowohl positiv als auch negativ sein – denn genauso wie zufriedene Mitarbeiter positiv von Ihrem Unternehmen sprechen, werden unzufriedene Mitarbeiter sich negativ über Sie äußern. Das klassische Beispiel sind negative Bewertungen auf der Bewertungsplattform Kununu – der Schrecken jedes Arbeitgebers.

Ebenso können unzufriedene Mitarbeiter durch schlechte Mund-zu-Mund-Propaganda dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen weniger gute Bewertungen erhält. Nicht zuletzt kann Unmut im Unternehmen unter den Mitarbeitern zu einer internen “Lästerkultur” führen, in welcher sich die Mitarbeiter gegenseitig in ihrem negativen Eindruck Ihres Unternehmens verstärken und so vielleicht eher zur Kündigung neigen.

Mitarbeiterbenefits: Von A wie Aufmerksamkeiten bis Z wie Zusatzleistungen

… Und warum zufriedene Mitarbeiter das A und O für erfolgreiches Employee Branding sind

Employee-Branding - Mitarbeiter von Clickben an einer Flipchart

© Bild von Clickben

Je glücklicher Ihre Mitarbeiter nach innen sind, desto authentischer ist auch ihre Markenbotschaft nach außen. Es ist beispielsweise ein großer Unterschied, ob ein Mitarbeiter in einem Testimonial-Video oder einem Blogbeitrag von Herzen positiv von Ihrem Unternehmen spricht, oder eine erzwungene Vorgabe herunter rattert.

Je zufriedener die Mitarbeitenden nach innen sind, desto authentischer ist die Markenbotschaft nach außen.

Daher lautet die Devise von ClickBen: Sorgen Sie neben einem wertschätzenden Arbeitsumfeld und gutem Betriebsklima, angemessenen Gehältern, Mitbestimmungsmöglichkeiten, Mitarbeiterevents und flachen Hierarchien in Ihrem Unternehmen auch für genügend Mitarbeiterbenefits. Auch für das Recruiting lohnt es sich in vielen Fällen, Ihre Mitarbeiterbenefits auszubauen und hervorzuheben. Denn gut gewählte Mitarbeiterbenefits zeugen von Ihrer Wertschätzung gegenüber Ihren Mitarbeitern – und diese werden Sie zurückerhalten.

Welche Mitarbeiterbenefits lohnen sich wirklich für Ihr Unternehmen?

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ÜBER DEN AURTOR

Boris Wahl

Gründer

Ist bereits seit über 15 Jahren beratend im Recruitingtätig und bewegt sich dabei stets am Zahn der Zeit.

Er weiß genau, was gute Fachkräfte bei einem Jobangebot und einem Arbeitgeber wirklich suchen:

Die Wünsche und Ansprüche an einen Job haben sich mit Covid-19 stark verändert. Jene Unternehmen, die es schaffen hier schnell nachzuziehen, werden zukünftig das Geschehen bestimmen und die besten Leute für sich gewinnen.