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Mitarbeiter­zufriedenheit als Erfolgsfaktor in Ihrem Unternehmen

In den vielen Diskussionen rund um den Fachkräftemangel, den sogenannten War for Talents, die Mitarbeiterbindung und die Frage, was Mitarbeiter nun wirklich motiviert, fällt häufig das Wort Mitarbeiterzufriedenheit. Immer mehr Studien und wissenschaftliche Forschungen belegen, dass das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz eine maßgebliche Rolle spielen.
Warum das so ist und welche konkreten Maßnahmen gesetzt werden können, um die Mitarbeiterzufriedenheit positiv zu beeinflussen, zeigen wir in diesem Artikel.

von Boris Wahl

Das Wichtigste in Kürze

  • Zufriedene Mitarbeiter sind leistungsbereiter, belastungsfähiger und engagierter
  • Mitarbeiterzufriedenheit entsteht durch die Erfüllung der individuellen Bedürfnisse und Vorstellungen bezüglich Arbeit
  • Mitarbeiterzufriedenheit kann mit verhältnismäßig wenig Aufwand direkt oder indirekt gemessen werden

Was ist Mitarbeiter­zufriedenheit?

Laut einer allgemeinen Definition der Mitarbeiterzufriedenheit handelt es sich dabei um das Maß, in dem Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz und ihrer beruflichen Situation zufrieden sind. Diese Zufriedenheit wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, welche sich auf die intrinsische und extrinsische Motivation auswirken.

Generell gilt, je eher die Erwartungen an die eigene Arbeit erfüllt werden, desto zufriedener ist die Person. Hierbei geht es besonders stark um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse.

Warum ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter von Bedeutung?

Für Unternehmen ist die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter von maßgeblicher Bedeutung:

  • Zufriedene Mitarbeiter zeigen eine höhere Leistungsbereitschaft, sind belastungsfähiger und engagierter. Das wiederum wirkt sich direkt positiv auf das Arbeitsklima und die Mitarbeiterbindung aus.
  • Im Gegensatz dazu kann bei negativer Mitarbeiterzufriedenheit die Outputqualität nachlassen, die Fehlerquote ansteigen und das Vertrauen der Kunden sinken.

Deshalb ist es sinnvoll, die Unternehmens­kultur und strategische Maßnahmen so auszulegen, dass sie den Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten, in dem sie sich wohlfühlen und gerne arbeiten. Dazu ist es wichtig, sowohl die Managementebene, als auch die HR und alle Führungskräfte mit an Bord zu haben und gemeinsam dafür zu arbeiten.

Diese 6 Faktoren beeinflussen die Mitarbeiter­zufriedenheit

Die Zufriedenheit eines Arbeitnehmers hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, dazu zählen:

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Arbeitsbedingungen
Physische Arbeitsumgebung, Ausstattung am Arbeitsplatz, Sicherheit am Arbeitsplatz usw.

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Arbeitsinhalt
Die Art der Tätigkeiten, die ein Mitarbeiter ausführt, und ob sie Herausforderung, Sinnhaftigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

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Arbeitsbeziehungen
Die Qualität der Beziehungen zu Vorgesetzten, Kollegen und anderen Mitarbeitern, sowie die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team.

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Vergütung und Anerkennung
Das Gehalt, Zusatzleistungen, Belohnungen und Anerkennung für gute Leistungen.

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Entwicklungsmöglichkeiten
Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung, Weiterbildung, Aufstiegschancen usw.

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Arbeitsorganisation
Arbeitszeiten, Flexibilität, Arbeitslast, Unterstützung durch Vorgesetzte usw.

Betrachtet man diese Faktoren etwas genauer, kann man sie in unterschiedliche Modelle und Denkansätze einfügen bzw. umlegen.

Die Maslow’sche Bedürfnispyramide –
eine praktische Analyse mit Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie

Die Bedürfnispyramide nach A. Maslow ist ein sehr anschauliches Gedankenmodell, das die Bedürfnisse der Menschen kategorisiert und auf unterschiedliche Ebenen stellt.

Versucht man nun, die oben beschriebenen 6 Faktoren der Mitarbeiterzufriedenheit einer Bedürfnisebene zuzuordnen, erkennt man, dass nicht die einzelnen Faktoren, sondern nur die darunterliegenden dazugehörigen Maßnahmen zugeordnet werden können.

Das könnte beispielsweise so aussehen:

Grund­bedürfnisse
Sicherheits­bedürfnisse
Sozial­bedürfnisse
Individual­bedürfnisse
Selbst­verwirklichung
Gehalt (Essen, Wohnen, etc.)
Sicherheit am Arbeitsplatz
Zusammenarbeit im Team
Anerkennung, Status
Weiter­entwicklung

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Um die praktische Relevanz der Bedürfnisebenen für die Mitarbeiterzufriedenheit zu evaluieren, vergleichen wir sie mit der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg. Diese Theorie besagt, dass wir Menschen von zwei Anreizen gesteuert werden:

01 | Hygienefaktoren
02 | Motivatoren

Hygienefaktoren werden vorausgesetzt und bilden die Grundlage, also quasi das „Must-have“. Motivatoren sind dann der Bonus, das „Nice-to-have“, um wirklich motiviert und überzeugt zu sein.

Hygienefaktoren werden vorausgesetzt und bilden die Grundlage, also quasi das „Must-have“.

Motivatoren sind dann der Bonus, das „Nice-to-have“, um wirklich motiviert und überzeugt zu sein.

Oberste Priorität des Menschen ist die Befriedigung der Grundbedürfnisse (Essen, Schlaf, etc.), gleichzeitig strebt er nach Sicherheit und soziale Einbindung. Alle Maßnahmen, die einer dieser Ebenen zuordenbar sind (z. B. marktkonformes Gehalt, Sicherheit am Arbeitsplatz, wertschätzendes Arbeitsklima, …) wären somit HYGIENEFAKTOREN. Als Unternehmen kann man durch die Erfüllung dieser Punkte keine überdurchschnittliche Mitarbeiterzufriedenheit erwarten.

Erst wenn zusätzliche, weiter oben angesiedelte Bedürfnisse erfüllt werden (z. B. durch Lob, Beförderung oder Verantwortungsübergabe), steigt die Zufriedenheit auf ein höheres Maß an und positive Effekte können wahrgenommen werden.

Das Bruggemann-Modell und dessen Bedeutung für Unternehmen

Das Arbeits­zufriedenheitsmodell von Bruggemann orientiert sich am Soll-Ist-Vergleich zwischen den eigenen Erwartungen und den tatsächlichen Charakteristika der Arbeit.

Basierend auf dem daraus resultierenden Ergebnis werden verschiedene (Un-)Zufriedenheitszustände beschrieben. Diese 6 Arten der Arbeits(un)zufriedenheit unterscheiden sich hauptsächlich darin, ob die Person bereit ist und sich befähigt fühlt, den Ist-Zustand an den subjektiven Soll-Zustand anzugleichen.

Zustand
Progressive Arbeits­zufriedenheit
Stabilisierte Arbeits­zufriedenheit
Resignative Arbeits­zufriedenheit
Pseudo-Arbeits­zufriedenheit
Fixierte Arbeits­unzufriedenheit
Konstruktive Arbeits­unzufriedenheit
Bewertung Soll-Ist-Vergleich
positiv
positiv
negativ
negativ
negativ
negativ
Auswirkung
Anspruch steigt
Anspruchs­niveau unverändert
Anspruchs­niveau sinkt
Anspruchs­niveau unverändert
Anspruchs­niveau unverändert
Anspruchs­niveau unverändert
Handlung
neue Ziele werden höher angesetzt
Situation bleibt erhalten
Bedürfnisse werden nach unten angepasst
Situation wird “geschönt”, Wahrnehmung verändert sich
Unzufriedenheit steig
es wird aktiv an Verbesserung gearbeitet

Bezieht man diese Erkenntnis auf die oben beschriebenen Faktoren für Mitarbeiterzufriedenheit, wird die Wichtigkeit einer individuellen Lösungsfindung je Mitarbeiter noch eindeutiger.

Nur wenn die Rahmenbedingungen der Arbeit mit den subjektiven Erwartungen, Vorstellungen und Werten des jeweiligen Mitarbeiters übereinstimmen, kann Arbeitszufriedenheit auftreten.

ClickBen unterstützt Sie bei der Auswahl und Administration individueller Benefit-Maßnahmen für Ihre Mitarbeiter. Lassen Sie sich noch heute beraten.

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So messen Sie, wie zufrieden Ihre Mitarbeiter wirklich sind

Um die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen zu messen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wir unterscheiden 2 Arten der Messung, wobei diesen jeweils unterschiedliche Methoden zugesprochen werden können.
Wählen Sie die Art der Messung, die am besten zu Ihrem Unternehmen passt. Eine Kombination der Methoden verspricht häufig das treffsicherste Ergebnis.

WUSSTEN SIE, DASS …

… die subjektive Wahrnehmung der Mitarbeiterzufriedenheit im eigenen Team für Führungskräfte oft trügerisch ist?

Missstände sind in der Anfangsphase häufig nur schwer erkennbar und können auf unterschiedlichste Weise in Erscheinung treten. Je früher gegengesteuert werden kann, desto besser. Deshalb sind regelmäßige Messungen essenziell, um Veränderungen möglichst rasch zu bemerken.

Direkte Messung

Bei der direkten Messung wird der Austausch mit den Mitarbeitenden gesucht, um offen über ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu sprechen und ein Bild der aktuellen Situation zu erhalten. Dafür können die folgenden Methoden hilfreich sein:

  • Einzelgespräch im Rahmen eines Mitarbeitergesprächs
  • Anonymer Fragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit
  • Beobachtung über längeren Zeitraum
  • Fokusgruppen ./ Diskussion in Kleingruppen

Wichtig dabei ist, den Mitarbeitern ein sicheres Gefühl zu geben und Ehrlichkeit nicht mit Abweisung, Ignoranz oder schlechter Behandlung zu bestrafen. Versuchen Sie eine individuelle Lösung zu finden, die für beide Seiten tragbar ist.

Es muss nicht immer eine Gehaltserhöhung sein! Informieren Sie sich hier, welche Alternativen es gibt.

Sie haben weitere Fragen? Unser Expertenteam berät Sie gerne bei einem Erstgespräch!

Indirekte Messung

Auch Mitarbeiterkennzahlen geben Hinweise darauf, wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen steht. Klassische Kennzahlen dafür wären:

  • Fluktuationsrate
  • Krankenstandsrate
  • Leistungskennzahlen
  • Qualitätskennzahlen

Beobachten Sie Veränderungen dieser Kennzahlen über die Zeit. Ein Anstieg an Kündigungen oder ständig kranke Mitarbeiter können genauso auf geringe Mitarbeiterzufriedenheit hinweisen, wie verringerte Produktivität oder sinkende Qualität.

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Mitarbeiter­zufriedenheit steigern – mit diesen 4 Tipps klappt’s

Also was tun, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern oder auf einem hohen Niveau zu halten?

Bezogen auf die oben skizzierten Faktoren, die für die Zufriedenheit relevant sind, haben wir von ClickBen 4 Tipps für Sie zusammengefasst:

N

Klare Stellenausschreibungen
Ermöglichen Sie potenziellen Mitarbeitern bereits vor dem ersten Bewerbungsgespräch für sich selbst zu klären, ob die zu erwartenden Aufgaben den eigenen Interessen und Vorstellungen entsprechen. Je klarer die Stelle beschrieben wird, desto besser können sich Arbeitssuchende ein Bild machen. Das schafft bereits im Vorfeld Klarheit und ermöglicht den oben beschriebenen Soll-Ist-Vergleich.

N

Positives Arbeitsklima
Ein wertschätzendes, diverses Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen wohlfühlen, wirkt sich nachweislich auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter aus. Das resoniert stark mit den Individualbedürfnissen eines Menschen. Schaffen Sie eine Umgebung, die von Respekt geprägt ist, zeigen Sie Anerkennung und integrieren Sie eine Feedbackkultur.

N
Entwicklungsmöglichkeiten
Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern Weiterbildungs­möglichkeiten und Aufstiegschancen, um die Bedürfnis­pyramide nach oben zu klettern, und somit nicht nur Hygienefaktoren, sondern auch Motivatoren anzubieten. Mitarbeiter, die sich im Unternehmen selbst verwirklichen können, bauen eine stärkere Bindung auf und sind bereit, die Extrameile zu gehen.
N

Work-Life-Balance
Das Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben herzustellen, ist für viele schwierig genug. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter darin, beispielsweise durch Homeoffice-Möglichkeit oder Remote Work und sehen Sie zu, wie ihre Zufriedenheit steigt.

Ist Mitarbeiter­zufriedenheit und Mitarbeiter­motivation dasselbe?

Mitarbeiterzufriedenheit korreliert stark mit den Maßnahmen, die im Rahmen der Mitarbeitermotivation gesetzt werden. Daher findet man auch einige Überschneidungen. Es ist jedoch nicht ein und dasselbe.

Vereinfacht ausgedrückt ist Mitarbeitermotivation der Prozess, der unter anderem die Mitarbeiterzufriedenheit verbessern sollte.

Tipp

Damit die gesetzten Maßnahmen nachhaltig wirksam sind, ist es wichtig, sich auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter zu konzentrieren und versuchen, diese zu erfüllen. Das digitale Benefit-Portal von ClickBen ermöglicht es Ihren Mitarbeitern, die für sie interessanten Benefits einfach auszuwählen. Durch automatisierte Prozesse wird der administrative Aufwand reduziert und die HR entlastet.

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Mitarbeiter

Individuelle Mitarbeiter-Benefits als Erfolgsfaktor für die Mitarbeiter­zufriedenheit

Sind Sie bereit, das Thema Mitarbeiterzufriedenheit in Ihrem Unternehmen anzugehen?

Die Sensibilisierung der Management- und Führungsebene ist ein wichtiger erster Schritt, um die Unternehmenskultur entsprechend anzupassen. Gleichzeitig ist das Angebot von Individuallösungen wichtig, damit die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter erfüllt werden können.

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Das BenPortal von ClickBen ist ein Cloud-basiertes Online-Portal, das Ihren Mitarbeitern ermöglicht, individuelle Benefits per Mausklick zu buchen und zu verwalten. Die Schnittstelle zu allen gängigen Lohnabrechnungssystemen ermöglicht eine automatisierte Abrechnung, was den administrativen Aufwand reduziert. Ihre HR wird durch unseren Top-Kundensupport entlastet. Mit ClickBen bieten Sie Ihren Mitarbeitern ein attraktives, modernes, individuell nutzbares Benefit-Programm, das sich positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirkt. Benefits per Klick – ClickBen macht es möglich!

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ÜBER DEN AUTOR

Boris Wahl

Gründer

Ist bereits seit über 15 Jahren beratend im Recruiting tätig und bewegt sich dabei stets am Zahn der Zeit.

Er weiß genau, was gute Fachkräfte bei einem Jobangebot und einem Arbeitgeber wirklich suchen:

Die Wünsche und Ansprüche an einen Job haben sich mit Covid-19 stark verändert. Jene Unternehmen, die es schaffen, hier schnell nachzuziehen, werden zukünftig das Geschehen bestimmen und die besten Leute für sich gewinnen.